Der Schulgarten

Die Schulgartenarbeit bietet praxisnahen Unterricht, die Möglichkeit zum unmittelbaren Beobachten und das Erleben von Naturzusammenhängen. Hier können Schülerinnen und Schüler erfahren, wo einheimische Nahrungsmittel herkommen und wie viele Handgriffe zu deren Erzeugung nötig sind.
Mehrere Klassen der Grundschule Biedenkopf nutzen regelmäßig den Schulgarten und bearbeiten von April bis Oktober abwechslungsreiche Beete mit Blumen, Salat und Gemüse.
Als Unterrichtsprojekte wurden Getreide-, Kräuter- und Färbepflanzenbeete angelegt. Ein Beet steht unter dem Thema "Nachwachsende Rohstoffe". Hier werden öl- und stärkehaltige Pflanzen , Faser- und Färbepflanzen gezogen.

Das Thema Kartoffeln ist aus vielen Gründen lohnend, um biologische Vielfalt und Nachhaltigkeit zu erklären.
Für den Unterricht ist die Kartoffel ein preiswertes, immer verfügbares Untersuchungsobjekt, an dem Schülerinnen und Schüler einfache Experimente selbst durchführen können. Es gibt kaum ein Gemüse, das so vielseitig verwendbar ist, wie die anspruchslose und anpassungsfähige Kartoffel. Weltweit gibt es etwa 4500 verschiedene Kartoffelsorten. Als wichtiges Grundnahrungsmittel, das regional angebaut werden kann, konkurriert die Kartoffel im Blick auf die Ökobilanz erfolgreich mit Lebensmitteln, die einen langen Lieferweg aufweisen.

Kartoffelernte im Schulgarten
Mit Begeisterung ernteten Kinder der Grundschule Biedenkopf ihre im April gesetzten Kartoffeln. Vier Monate lang beobachteten sie das Wachstum ihrer Kartoffelpflanzen Endlich war es soweit. Bei schönem Spätsommerwetter gruben sie mit großer Spannung auf ihren Beeten im Schulgarten nach den verschiedenen Kartoffelsorten. So kamen Rote Emmalie, Blauer Schwede und gelbfleischige Sorten ans Tageslicht. und brachten eine reiche Ernte. Das Projekt wurde mit einem gemeinsamen Kartoffelessen in der Schule abgeschlossen.

 

 

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