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Nisthilfen für Wildbienen I: Hohle Pflanzenstängel und Zweige

In intensiv gepflegten Gärten finden Wildbienen keine natürlichen Nistmöglichkeiten mehr, denn vegetationsarme Böschungen, unverputzte Lehmwände, morsches Holz- oder Strohdächer sind in unseren Siedlungen selten geworden. Weil sie nichts anderes finden, nisten die Wildbienen häufig in Löchern am Fenster oder Rolladen.

Einige Arten nisten in Stängeln markhaltiger Gehölze und Stauden oder in hohlen Schilf- oder Strohhalmen. In den Hohlräumen legen die Hautflügler ihre Brutkammern an. Das im Stängel vorhandene weiche Mark wird von einigen Arten selbst entfernt.

Material:
Unterschiedliche Pflanzenstängel (Strohhalme, Bambusröhrchen, Schilfrohr, Holunder), Schilfmatten aus dem Baumarkt.

Bauanleitung:
Etwa 15 cm lange Stängel werden hinter den Knoten (Verdickungen) abgeschnitten. Halme ohne Knoten werden am Hinterende mit Ton oder Gips verschlossen. Stark verholzte Stängel sollten ausgebohrt werden, weiches Mark kann belassen werden. Mit Draht oder Kordel werden sie zu einem Bündel verschnürt oder in einer Blechdose fixiert. Diese Nisthilfe wird an einer sonnigen, jedoch nicht zu heißen Stelle im Garten oder am Fenster vor Regen geschützt angebracht. Die Röhren sollen dabei waagerecht liegen. Das Angebot kann erweitert werden, wenn einige Bambusröhrchen in einem Lochziegel festgeklemmt werden.

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